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Verlegeanleitung

HINWEISE ZUR VERLEGUNG VON MOSAIK IM INNENBEREICH
Vor der Verlegung des Mosaiks empfehlen wir, die folgenden Hinweise aufmerksam zu lesen. Die Verlegung muss durch einen erfahrenen und geschulten Verleger erfolgen.

1 - Vorbereitung der Oberfläche
Der Untergrund muss absolut glatt, eben, lotrecht, fest, trocken und vollkommen sauber sein. Es ist ratsam die Oberfläche abzuspachteln, damit der Untergrund völlig eben wird; Für Spachtelungen über 2 mm wird die Verwendung von speziellen Produkten empfohlen. Für eine optimale Verlegung muss die Raumtemperatur zwischen 5° C und 30°C liegen.

2 - Vorbereitung der Verlegung
Vor der Verlegung ist es ratsam, auf der zu verkleidenden Oberfläche Hilfslinien vorzuzeichnen, um so die korrekte Positionierung der Mosaik-Blätter zu erleichtern. Legen Sie die Blätter auf den Boden und nehmen Sie die Abmessung von 3 Blättern, wobei darauf zu achten ist, dass jeweils der Abstand zwischen den Blättern der Fugenbreite der Mosaiksteinchen eines Blattes entspricht; Übertragen Sie die genommenen Maße sowohl senkrecht als auch waagerecht auf die zu verkleidende Oberfläche, und erstellen Sie daraufhin mit Hilfe von Kelle und Wasserwaage ein Raster. Die Fläche ist nun in mehrere Vierecke aufgeteilt, wobei jedes Viereck 9 Mosaikblättern entspricht.

3 - Verlegung
Bitte kontrollieren Sie grundsätzlich vor der Verlegung die Glasmosaikbögen auf eventuell zerbrochene Steinchen. Dies lässt sich durch eine einfache Sichtkontrolle feststellen. (Unabhängig von Vorderseitig papiergeklebtem Mosaik oder rückseitiger Netzverklebung). Tauschen Sie ggf. kaputte Steinchen aus. Bei Verlegung des Mosaiks auf zementärem Untergrund (Estrich, Putz, Gipskartonplatten bearbeitet mit dem Primer) verwenden Sie einen weissen Flex-Fliesenkleber. Für eine optimale Verlegung wird empfohlen, sich zu vergewissern, dass die Konsistenz des Klebers nicht zu flüssig ist, um zu verhindern, dass die Mosaikblätter verrutschen. Tragen Sie den Kleber mit dem flachen Rand einer Spachtel gleichmäßig auf die zu verkleidende Oberfläche auf wobei die Fläche jeweils nicht größer als 9 Mosaikblätter sein sollte. Spachteln Sie den Kleber mit der gezahnten Seite der Spachtel. Die Zahnung sollte mindestens 3 mm und maximal 4mm betragen, außer bei transparentem Mosaik, bei dem der Kleber mit einem Spachtel ohne Zahnung angebracht werden muss. Wir empfehlen, mit dem Kleber nicht all zu große Bereiche zu bedecken, um so die Bildung eines Filmstreifens auf der für die Verlegung vorbereiteten Oberfläche zu vermeiden. Hinweis zu Silber & Goldmosaik: Bitte dieses Mosaik mit Epoxydharzkleber verlegen. Dadurch wird ein eventuelles späteres Anlaufen des Silberhintergrundes verhindert.


A - Vorderseitig papiergeklebtes Mosaik Bei Verlegung im Nass / Dauernassbereich ist vorderseitig papiergeklebtes Glasmosaik zu verwenden! Drücken Sie die Mosaikblätter mit der Papierseite nach vorne (zum Verleger hin) an. Achten Sie darauf, die Blätter mit einer stets in dieselbe Richtung gehenden Bewegung anzudrücken. Klopfen Sie die Mosaiksteinchen mit einer Gummispachtel an, um eine perfekte Haftung zu gewährleisten. Der Gebrauch einer Metallspachtel sollte unbedingt vermieden werden. Es ist von entscheidender Bedeutung, darauf zu achten, dass der Abstand zwischen den Blättern stets der Fugenbreite der Mosaiksteinchen eines Blattes entspricht, so dass alle Fugen gleichmäßig breit sind. Je nach Fabrikat beträgt die Anziehzeit des Klebers zwischen 0,5 und 1 Stunde. (Bitte beachten Sie hierzu die Angaben des Kleberherstellers) Fangen Sie nun an das Trägerpapier auf dem Mosaik anzufeuchten, bis es anfängt sich von alleine vom Mosaik zu lösen. Entfernen Sie nun das Papier, indem Sie es an einer Ecke greifen und langsam diagonal und eng an der Wand entlang abziehen. Eventuelle Korrekturen der Steine lassen sich nun noch durchführen. Die endgültige Durchtrocknung des Klebers beträgt ca. 24Stunden. Nun kann das Mosaik in einer beliebigen Farbe mit einem Fugenspachtel verfugt werden.





B - Rückseitig netzgeklebtes Mosaik
Drücken Sie die Mosaikblätter mit der Vorderseite zum Verleger hin mit Hilfe einer Gummispachtel auf die zu verkleidende Oberfläche. Es ist von entscheidender Bedeutung, sich zu vergewissern, dass der Abstand zwischen den Blättern der Fugenbreite der Mosaiksteinchen eines Blattes entspricht, so dass alle Fugen gleichmäßig breit sind. Lassen Sie den Kleber ca. 24 Stunden trocknen, bevor Sie mit der
Verfugung beginnen.





4 - Verfugung
Vor Beginn der Verfugung säubern Sie bitte sorgfältig die Mosaiksteine und entfernen Sie mit einem mit Wasser getränkten Schwamm jegliche Klebstoffreste, die das Papier auf den Steinchen hinterlassen hat (gilt nur für das vorderseitig papiergeklebte Mosaik). Wir empfehlen einen Epoxidharz - Fugenmörtel für hohe Beanspruchung speziell für Glasmosaik geeignet. Ein Epoxidharz - Fugenmörtel ist ein leicht zu waschender und zu reinigender Epoxidharz - Fugenmörtel. Die Reinigung des Mosaikbelages erfolgt direkt nach Einbringen des Mörtels mit Wasser und hartem Schwamm. Die Verwendung von warmem Wasser erleichtert die Reinigungsarbeiten.
Danach wird das überschüssige Waschwasser mit weichem Schwamm oder Schwammbrett entfernt. Schwamm / Schwammbrett dabei gut auswaschen und ggf. wechseln. Ein bereits leicht angetrockneter Fugenmörtel kann durch Zusatz von ca. 10% Spiritus zum Waschwasser entfernt werden.

AnwendungsrichtlinienDie Fugenflanke bzw. der Untergrund muss trocken und frei von haftungsfeindlichen Bestandteilen sein. Die Kleberreste in den Fugen sollten vor der Verlegung gleichmäßig tief ausgekratzt werden. Die Fugen dürfen während der Verfugung nicht nass sein.

Zu den natürlichen Eigenschaften verschiedener Glasmosaike gehört eine leicht strukturierte bzw. porige Oberfläche. Beim Ausfugen dieses Mosaikes können Reste der Fugenmasse in den winzigen Poren verbleiben und geben der Mosaikfläche einen „Strähnchen- oder Schliereneffekt“. Eine Reduzierung dieses Effektes kann nur durch gründliche Säuberung sofort nach der Verfugung erreicht werden. Eine tonähnliche Fugenmasse reduziert diesen Effekt ebenfalls, während eine krasse Farbwahl von Mosaik und Fugenmasse (z.B. weißes Mosaik und dunkle Fugenmasse) den Effekt hervorhebt.

5 - Schneiden des Glasmosaiks
Die Mosaiksteinchen können wie folgt geschnitten werden:
- einzeln, ein Stein nach dem anderen mit einer Mosaikzange;
- das ganze Blatt, mit einem Schneidegerät mit Diamantscheibe mit 10 cm Durchmesser. Zuerst die gewünschten Schneidelinien mit einem Bleistift auf dem Papier (oder bei rückseitig netzgeklebten Blättern direkt auf dem Mosaik) vorzeichnen; Daraufhin mit dem Diamantschneidegerät das Mosaik Schritt für Schritt in mehreren Durchgängen schneiden, um so ein Brechen der Steinchen zu vermeiden.


6 – Pflege
Für die tägliche Pflege empfehlen wir die Verwendung herkömmlicher neutraler Reiniger. Es dürfen keinerlei Wachse, Öle oder Säuren verwendet werden. Für die intensive Reinigung empfehlen wir die Verwendung eines leicht alkalihaltigen Reinigers, der selbstverständlich gemäß den Herstellerangaben verwendet und sofort mehrmals mit reichlich Wasser nachgespült werden muss.


HNWEISE ZUR VERLEGUNG DES MOSAIKS IM SCHWIMMBAD Zusätzlich zu den allgemeinen Hinweisen zur Verlegung von Mosaik beachten Sie bitte bei Verlegung im Schwimmbecken folgende Hinweise:

Vorbereitung: Vor Beginn der Verlegungsarbeiten wird empfohlen, eine Abdichtungsprobe durchzuführen, wodurch im Fall von Wasserverlust die Notwendigkeit einer Abdichtungsbehandlung und einer statischen Untersuchung der Struktur erkannt wird. Es wird daran erinnert, dass die Produkte zur Spachtelung keine abdichtende Funktion besitzen. Der Ort, an der die Verlegung erfolgt, muss vor Regen und Sonneneinstrahlung geschützt werden. Besonders wichtig ist ausserdem, die frisch verlegte Oberfläche mindestens 20 Tage nach Ende der Verlegungsarbeiten vor stehendem Wasser zu schützen; Die Abdeckung der Oberfläche hat gleichzeitig die Funktion, die Temperatur des darunterliegenden Bereiches von Beginn bis mindestens 10 Tage nach Ende der Verlegungsarbeiten zwischen 5°C und 30°C zu halten.

Mosaik: Für eine bessere Haftungsgarantie der herkömmlich verwendeten Kleber wird ausdrücklich papiergeklebtes Mosaik empfohlen ist aber kein muss, wenn man einen Epoxydharzkleber verwendet bei dem der Hersteller angibt, dass das Mosaik auch rückseitig Netzverklebt im Nass oder Dauernassbereich verlegt werden kann.

Untergrund: Um eine perfekte Haftung des Klebers zu garantieren, müssen alle Reste von Trennmitteln oder ähnlichem mit einer Eisenbürste, einem Schneidegerät oder mit zu 5% in Wasser verdünntem Natrium entfernt und sofort abgespült werden; Betonreste und eventuell herausragende Eisendrähte müssen mit dem Handflexgerät abgeschliffen und danach mit Rostschutzmittel behandelt werden. Es wird empfohlen, nach Möglichkeit alle horizontalen und vertikalen Kanten abzurunden, deren Radius größer/gleich 50 mm bei netzverklebtem und 30 mm bei papierverklebtem Mosaik beträgt. Auf diese Weise kann sich das Mosaik an den Untergrund anpassen.

Kleber: Bei Verlegung des Mosaiks im Schwimmbad auf zementärem Untergrund, empfehlen wir den Klebertypen: SOPRO`S No.1 weiß Flexkleber. Verwenden Sie einen 3,5 bis max. 4 mm Zahnspachtel.

WICHTIG: Es wird empfohlen, das Schwimmbecken nicht vor Ablauf von mindestens 20 Tagen nach Ende der Verlegungsarbeiten mit Wasser zu füllen.

Thermalbäder: Bei Verlegung des Mosaiks in Thermalbädern raten wir, das Mosaik mit einem Epoxidharz - Fugenmörtel zu verfugen, da die im Wasser enthaltenen Substanzen besonders aggressiv sein können.

Pflege und Wartung: Für die intensive Reinigung des mit VETROS Mosaik verkleideten Pools empfehlen wir die Verwendung eines leicht alkalihaltigen Reinigers, der selbstverständlich gemäss den Herstellerangaben verwendet und sofort mehrmals mit reichlich Wasser nachgespült werden muss. Wir empfehlen, das Becken im Winter nicht zu entleeren.

Bitte beachten Sie auch unsere Kleberempfehlung auf unserer Webseite: www.mosani.de

Hier eine Verlegeanleitung zum ausdrucken - Verlegeanleitung als .PDF Dokument zum ausdrucken.

Stand: 01.02.2014

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