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Allgemeines zu Glasmosaik




 Allgemeines zu Glasmosaik

Glasmosaik und seine Eigenschaften:
Glasmosaik entsteht durch schmelzen von Quarzsand, Soda und Kalkstein, die ohne Kristallisation erstarrt sind. Physikalisch handelt es sich bei Glasmosaik um eine eingefrorene, nichtkristalline Schmelze. Die hervorstechendste Eigenschaft von Glasmosaik ist seine Transparenz. Glas ist aber auch ein hartes und sprödes Material, das bei mechanischer Einwirkung schnell zu Bruch gehen kann. Deshalb wird spezielles Schneidewerkzeug für das Zuschneiden von Glasfliesen und Glasmosaik benötigt. Da die Herstellung von Glas bei einer Temperatur um 1.440 °C erfolgt, weist die unterkühlte Schmelze keine Poren auf und kann somit kein Wasser aufnehmen. Dadurch gestaltet sich die Haftung mit rein zementären Klebern schwierig. Die Farbgebung von Glasmosaik wird durch  anorganische Metalloxide, wie Eisenoxid (grün-blaugrün), Chromoxid (grün), Kobaltoxid (intensiv blau) etc., erzielt.
Stoffkennzahlen Glasmosaik:
Dichte 2,5 g / cm3
Lichtdurchlässigkeit 92 %
Mohs-Härte 6
Erweichungstemperatur 550 °C
Brechungsindex 1,52
Temperaturausdehnungskoeffizient 9μm / mK
Porosität 0 %
E-Modul 75 000 N / mm2
Biegezugfestigkeit 30 N / mm2
Druckfestigkeit 900 N / mm2
Wärmeleitzahl 1 W / mK
Wärmekapazität 0,84 J / g / K
 
  
Glasmosaik und Glasfliesen:
Beläge aus Glas werden je nach Format unterteilt in Mosaike oder Fliesen. Zusätzlich gibt es Großformate, die allerdings auf Grund der Eigenspannungennicht mehr handwerklich an der Baustelle bearbeitet werden können. Da sich Verlegeunterschiede entsprechend des gewählten Formats ergeben, werden zunächst die Unterschiede von Glasmosaik und Glasfliesen aufgezeigt.

Sichere Verlegung von Glasmosaik und Glasfliesen:
Architekten und Designer finden Gefallen an Glasfliesen und Glasmosaik. Schließlich können mit Glasfliesen verschiedenster Farben und größen Räume mit ansprechender, moderner Ästhetik gestaltet werden. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Farbverläufe, Dekors und Bilder mit allen erdenklichen Farben und Motiven lassen sich anfertigen. Im Gegensatz zu Keramik oder Naturstein ist Glas porenfrei und somit haftungsfeindlich; darüber hinaus transparent und spröde. Dadurch werden hohe Anforderungen an die Verlegematerialien und an den Fliesenleger gestellt.
 


 
Vorderseitig papierverklebtes Glasmosaik:
Die einzelnen Mosaiksteine sind vorderseitig mit Papier zu einem Blatt zusammengeklebt. Die Rückseite ist völlig unbedeckt und steht somit als Verklebefläche zur Verfügung.
Wichtig bei Mosaik im Nass- & Dauernassbereich ist, dass das Glasmosaik vorderseitig Papier oder Folienverklebt verklebt ist, da der  Nassbereich erhöhte Ansprüche an das Mosaik und den Kleber stellt, wird hier immer zu einem Mosaik mit vorderseitiger Papier oder Folienverklebung geraten. Dies hat ganz einfach haftungs­technische Gründe.
   Vorderseitig folienverklebtes Glasmosaik:
Die einzelnen Mosaiksteine sind hier vorderseitig mit einer durchsichtigen Folie zu einem Blatt zusammengeklebt. Durch die Transparenz und geringe Schichtdicke der Folie lassen sich Fehler beim Einlegen leichter erkennen und die einzelnen Mosaikblätter beim Einlegen leichter positionieren und egalisieren.


  Rückseitig netzverklebtes Glasmosaik:
Das am häufigsten verwendete Mosaik. Die einzelnen Mosaiksteine sind hier rückseitig mit einem Netz zu einem Blatt verklebt. Das Netz samt Netzverklebung reduziert die Kontaktfläche um bis zu 50 %. Die Netzverklebung kann sich beim Einsatz im Dauernassbereich auflösen („verseifen“) und darüber hinaus als mögliche Nährstoffquelle für Mikroorganismen dienen.

Ein Mosaik mit rückseitiger Netzverklebung hat bis zu 50 Prozent weniger Haftung als ein Mosaik mit vorderseitiger Papierverklebung.

Dies hängt damit zusammen, dass bei der rückseitigen Netzverklebung (wie der Name schon sagt) ein Netz rückseitig an den Mosaiksteinen aufgebracht ist, außerdem sind die Glasmosaiksteine oft zusätzlichen mit wasserlöslichem Kleber am Netz angeklebt. Dazu sind durch diese Prozedur die Steinchen von hinten schon mit Kleber so versiegelt, dass eine 100-prozentige Haftung mit dem Fliesenkleber ausgeschlossen ist. Nachweisliche Haftungseinbußen von zum Teil über 50 Prozent sind der Fall und ein Abfallen der Steinchen nach ein bis zwei Jahren wahrscheinlich.

Bei der Papier oder Folienverklebung ist das Papier auf der Vorderseite der Glasmosaiksteine bzw. Mosaiksteine angebracht. Glasmosaik vorderseitig mit Papier zu verkleben ist die Ursprüngliche Methode. Das Papier ist dabei wie eine große Briefmarke. Nachdem man das Mosaik verlegt hat, wird der Bogen nass gemacht und man kann das Papier abziehen. Bei der Folienverklebung wird die Folie abgezogen nachdem der Kleber angezogen hat


Rückseitig beschichtete Mosaike / Fliesen:

Glasfliesen werden aus Floatglas hergestellt. Das Glas schwimmt bei 660 °C auf einem flüssigen Zinnbad und wird davon kontinuierlich auf einer Seite abgezogen. Das erkaltete planebene Glas wird dann auf Fliesengröße zugeschnitten und die Kanten werden typischerweise feuerpoliert. Glasfliesen und Mosaike weisen auf der Rückseite oft eine Beschichtung auf. Diese Beschichtung soll eine verbesserte Verzahnung mit dem Fliesenkleber gewährleisten und das Abzeichnen von Kleberstegen oder des Gitternetzes im verlegten Zustand verhindern. Bei rückseitig beschichtetem Glasmosaik und -fliesen sind für die Verlegung die Herstellerangaben zu berücksichtigen oder eigene Verlegetests durchzuführen, da manche Beschichtungen durch Kontakt mit alkalischem Wasser, welches bei der Verlegung mit zementären Klebern vorhanden ist, geschädigt werden.


Durchsichtige bzw. durchscheinende Glasfliesen / -mosaike:
Durchsichtige (transparente) und durchscheinende (transluzente) Glasfliesen oder Glasmosaike stellen erhöhte Anforderungen an Untergrund und Verlegetechnik. Diese Oberbeläge sind mit weißem Kleber auf weißem Untergrund zu verlegen. Graue Untergründe und Verlegemörtel können die Farbe des Glasmosaiks oder der Glasfliese beeinträchtigen. Es muss absolut hohlraumfrei verlegt werden, da ansonsten Kleberstege sichtbar sind oder sich abzeichnen.

 
 Werkzeuge für die Verarbeitung und den Transport:
Bei der Verarbeitung von Glasfliesen und Glasmosaik ist das geeignete Werkzeug besonders wichtig. Um den maximalen Erfolg zu erzielen, ist es ratsam, sich für die Bearbeitung und den Transport professionelle Glaserwerkzeuge anzuschaffen:

Zuschnitt:
- Glasmosaikbrechzange für einzelne Mosaiksteine
- Diamantsägeblatt (10 cm, 1 mm) für Mosaikblätter
- Schneidemaschine mit Schneidrädern für Glasfliesen
- Bohrer mit Diamantbohrkrone und Wasserkühlung
- Glaszang
 

Um aus einer Glasfliese ein passendes Stück herauszuschneiden, wird die Position zunächst angezeichnet. Wo sich die Linien kreuzen, wird ein Loch mit 5 mm Durchmesser gebohrt und das zu entfernende Stück mit einer wassergekühlten Glasschneidemaschine ausgeschnitten. Löcher bis zu 10 mm Durchmesser werden mit einem Diamantbohrer unter Wasserkühlung gebohrt. Bei größeren Löchern hat die Bohrung beidseitig zu erfolgen. Es wird zunächst die Farbseite bis zur Hälfte angebohrt, danach folgt die Bohrung der Glasseite. Eine elegante Art ist das Zuschneiden von Glasfliesen mit Höchstdruckwasserstrahlsägen. Aussparungen lassen sich damit leicht herausarbeiten. Für den Transport von großen Glasfliesen gibt es spezielle Hebewerkzeuge, die sich durch Vakuum auf der Glasoberfläche festsaugen. Über die an den Saugglocken befestigten Henkel können die Glasplatten dann angehoben werden.
  
Verarbeitung und Transport:
- Herstellerangaben beachten
- vorgespannte Glasplatten wegen Bruchgefahr nicht schneiden und bohren
- Schneiden mit Glasschneider bzw. speziellem Aufsatzschneiderad für konventionelle Fliesenschneider
- Glasfliesen nass schneiden
- geschnittene Kanten wegen Verletzungsgefahr abschleifen
- Großformate mit Saughebern transportieren und ansetzen

Untergrundvorbereitung:
Die Qualität des Untergrundes ist entscheidend für den Verlegeerfolg bei Glasmosaik und Glasfliesen. Der Untergrund muss planeben vorbereitet werden, damit das Mosaik eine einheitlich ebene Oberfläche ergibt und eine saubere Verfugung durchgeführt werden kann. Für die Verlegung von Glasfliesen muss der Untergrund verwindungssteif und planeben sein. Müssen Untergründe noch ausgeglichen werden, bieten sich für größere Unebenheiten die  Ausgleichsmörtel PCI Pericret oder PCI Nanocret 100 an. Für geringere Unebenheiten kann im Wandbereich PCI Polycret 5 bzw. der zur Verlegung verwendete Klebemörtel und im Bodenbereich PCI Periplan verwendet werden. Sollen Glasfliesen auf dem Boden verlegt werden, ist der Untergrund verwindungssteif auszuführen und die Glasfliesendicke der späteren Nutzung anzupassen. Mineralische Untergründe werden mit PCI Gisogrund 1:1 mit Wasser verdünnt grundiert. Insbesondere muss bei Untergründen auf CaSO4-Basis (z. B. Gipskartonplatten) auf eine vollflächige Grundierung mit PCI Gisogrund unverdünnt geachtet werden. Hartschaumträgerelemente, wie z. B. PCI Pecidur, benötigen keine Grundierung, sollten aber vollflächig auf einem verwindungssteifen Untergrund verklebt sein.

Bei der Verlegung von Glasmosaik auf Hartschaumträgerelementen im Bodenbereich empfiehlt es sich diese abzuspachteln (evtl. Einspachteln eines Verstärkungsgewebes), um Schäden durch zu hohe Punktlasten zu vermeiden. Um einen weißen Verlegeuntergrund, der gerade bei durchscheinendem Mosaik/Fliesen entscheidend ist, zu schaffen, wird weißer Kleber (PCI Durapox NT, PCI Nanolight White + PCI Lastoflex, PCI Carralight) aufgespachtelt. Am nächsten Tag werden Unebenheiten wie Kellenschläge, Riefen etc. mit einem Korundschleifstein beigeschliffen. Der Schleifstaub wird abgesaugt. Nach dem Austrocknen des geglätteten Untergrundes (ca. 12 Stunden) wird darauf zur besseren Orientierung eine waagerechte Hilfslinie (Waagriss) angebracht, abgestimmt auf das Plattenformat. Im Schwimmbadbereich können weitere Orientierungslinien notwendig sein. Bei großen Längen empfiehlt sich das Spannen einer Schnur oder die Verlegung mit Hilfe eines Rotationslasers. Vorsicht bei durchscheinenden Glasfliesen / -mosaiken: Bleistiftstriche können sich abzeichnen.


Untergrundvorbereitung:
- nur bei planem Untergrund ist ein optimales Verlegeergebnis möglich
- zementäre Ausgleichsmörtel als Grobausgleich
- Feinspachtel bzw. Fliesenkleber für den Feinausgleich
- Einsatz spezifischer Grundierungen je nach Untergrundart
- weißen Kleber auf weißen Untergründen verwenden, insbesondere bei durchscheinendem Glasmosaik
- ggfs. Hilfs- und Orientierungslinien anbringen bzw. Schnur spannen

Verlegung von Glasmosaik, Glasfliesen und Glasplatten:
Verlegen von netzverklebtem Mosaik im Trockenbereich. Die Temperatur bei der Verlegung soll idealerweise 20 °C betragen. Der weiße Kleber PCI Durapox NT, PCI Nanolight White + PCI Lastoflex oder PCI Carralight wird entsprechend den Vorgaben angerührt (z. B. Umtopfen bei Epoxidharzkleber) und mit der geeigneten Zahnspachtel (2,5 mm breit, 3,5 mm tief für Mosaik) aufgezahnt. Anschließend wird das Mosaikblatt in das Kleberbett eingelegt und mit dem Fugenbrett (Hartgummi-Fugscheibe) mit der flachen Seite eingeklopft. Beim Einlegen der nächsten Blätter ist darauf zu achten, dass der Abstand zwischen den Mosaikblättern dem Abstand der einzelnen Mosaiksteine entspricht. Vor dem Abbinden des Klebers sind ggfs. Korrekturen vorzunehmen, so dass eine möglichst einheitliche Fugenbreite entsteht. Der in die Fugenkammern eingedrückte Kleber muss für ein farbhomogenes Fugenbild entfernt werden.

Verlegung von Glasmosaik und Glasfliesen im Dauernassbereich:
- Wasseranalyse durchführen, um die richtige Produktauswahl zu treffen (zementär, Epoxidharz)
- bei rückseitiger Beschichtung der Fliese oder des Mosaiks Herstellerangaben beachten bzw. eigene Verlegetests durchführen
- kein rückseitig netzverklebtes Mosaik im Dauernassbereich
- im Außen- und Dauernassbereich ist vorderseitig papier- bzw. folienverklebtes Mosaik zu verwenden
- zementäre Kleber ggfs. mit Kunststoffdispersion vergüten
- Mosaik sowie Glasfliesen sind weitestgehend hohlraumfrei zu verlegen
- Papierleim und Waschwasser müssen gründlich entfernt werde

Verfugung von Glasmosaik und Glasfliesen:
Bei der Farbwahl des Fugenmörtels ist zu berücksichtigen, dass starke Kontraste zwischen Fliesen- und Fugenfarbe materialbedingte Unregelmäßigkeiten des Mosaiks hervorheben und zu einem unruhigen Fugenbild führen können. Quarzsandhaltige Verfugungsmaterialien können bei Verwendung falscher Werkzeuge zu Kratzern in der Glasoberfläche führen. Die Vorgehensweise bei der Verfugung der einzelnen Glasmosaiktypen sowie der Glasfliesen ist nahezu identisch. Je nach Beanspruchung kann zementär z. B. mit PCI Nanofug oder auf Epoxidharzbasis mit PCI Durapox NT verfugt werden. Nach Erhärtung des Verlegemörtels und Entfernen von eventuell vorhandenen Kleberresten aus den Fugenkammern wird mit einer  Gummifugscheibe verfugt. Überschüssiges zementäres Fugenmaterial wird von der Oberfläche mit dem Schwammbrett bzw. Handschwamm entfernt. Die Endreinigung kann mit einem Vliestuch erfolgen. Bei Epoxiverfugung mit PCI Durapox NT wird 5 bis 10 Minuten nach dem Einfugen mit einem Epoxi-Schwamm oder einer Pad-Scheibe vorgewaschen. Anschließend wird mit einem formstabilen Viskoseschwamm bei häufigem Spülen nachgewaschen. Nach ca. 24 Stunden wird mit einem feuchten weichen Schwamm der Restschleier entfernt. Zur leichteren Endreinigung kann dem Wasser ca. 5 % PCI Spezial-Reiniger Epoxi zugesetzt werden. Insbesondere muss im Schwimmbadbereich darauf geachtet werden, dass nach der Endreinigung von  Epoxidfugen kein Waschwasser im Bodenbereich verbleibt, da dies zu Störungen im Aushärteprozess des zweikomponentigen Produktes und zur Einnistung von Sporen mit späterem Mikroorganismenbefall führen kann.


Um den Eintrag von Papierleim in die Bodenfläche (Abdichtung, Fugenkammern) zu minimieren, schlägt die Firma Bisazza die folgende Vorgehensweise vor: Belegen des Bodens mit Mosaik (inklusive ca. 10 cm „Fußsockelstreifen“ an den Wänden)

- Ablösen des vorderseitigen Papiers und gründlichste Entfernung des Papierleims
- Aushärten des Verlegemörtels (ca. 7 Tage) – Desinfektion des Bodens durch Fluten des kompletten Bodens mit Chlorbleichlauge über einen
  Zeitraum von 2 Tagen
- Entleeren, Reinigen und gründliches Trocknen der Bodenfläche
- Verfugen des Bodens und gründliche Entfernung des Waschwassers, Abtrocknen der Fugenoberfläche, damit kein Wasserfilm bleibt
- Aushärten des Verfugungsmörtels (ca. 3 Tage) – Belegen der Wände mit Mosaik
- Ablösen des Papiers und gründlichste Entfernung des Papierleims
- Verfugung der Wandflächen
- Aushärten des Verfugungsmörtels (ca. 7 Tage)
- Endreinigung des Beckens, Desinfektion mit Chlorbleichlauge – Befüllen des Beckens mit gechlortem Wasser
- sorgfältige Kalibrierung der Wasseraufbereitung von Anfang an

Diese Vorgehensweise ist zwar langwierig, minimiert jedoch das Risiko eines späteren Mikroorganismenbefalls erheblich.

Bilder zum verlegen von Glasmosaik bei vorderseitiger Papierverklebung:
 
 


Vermeidung typischer Schadensfälle bei Glasmosaik:

Schadensbild:
Glasfliesen / -mosaik haben nicht die Brillanz der Farben im Vergleich zur unverlegten Ware.
Ursache:
grauer Verlegeuntergrund
Vermeidung:
Abspachteln des Untergrunds mit weißer Spachtelmasse und Verlegen mit weißem Kleber

Schadensbild:
Kleberstege zeichnen sich hinter durchsichtigem Mosaik / Fliese ab
Ursache:
keine hohlraumfreie Verlegung
Vermeidung:
Verwendung der geeigneten Zahnspachtel


Schadensbild:
rückseitig beschichtete Mosaike / Fliesen zeigen nach einiger Zeit streifenförmige Verfärbungen
Ursache:
Beschichtung geht chemische Reaktion mit Verlegemörtel ein
Vermeidung:
Verwendung eines geeigneten Verlegemörtels, Herstellerangaben berücksichtigen oder Verlegetests durchführen


Schadensbild:
Kleberstege sind bei durchsichtigen Glasfliesen im Fugenbereich erkennbar
Ursache:
bei schräger Blickrichtung können sich Stege des Kleberbettes im Fliesenkantenbereich abzeichnen
Vermeidung:
hohlraumfreie Verlegung durch Verwendung der geeigneten Zahnspachtel


Schadensbild:
unebene Mosaikoberfläche und unruhiges Fugenbild
Ursache:
unebener Untergrund macht ein planes Einlegen des Mosaiks und eine saubere Verfugung nahezu unmöglich
Vermeidung:
sorgfältige Untergrundvorbereitung


Schadensbild:
braune (nasse) Flecken unter dem Mosaik im Dauernassbereich
Ursache:
zementäre Verlegemörtel können zu einer inhomogenen Durchfeuchtung des Kleberbettes führen
Vermeidung:
Verwendung von Epoxidharzen als Verlege- und Verfugungsmörtel


Schadensbild:
Hohllagen von Mosaik im Dauernassbereich
Ursache:
rückseitig netzverklebtes Mosaik weist eine reduzierte Haftfläche auf; Netzkleber kann bei zementärer Verlegung verseifen
Vermeidung:
Verwendung von vorderseitig papier- / folienverklebtem Mosaik


Schadensbild:
Hohllagen von Mosaik im Dauernassbereich
Ursache:
kalkaggressives Wasser kann zur Zerstörung von zementären Verlegematerialien führen
Vermeidung:
Verwendung von Verlegematerialien auf Epoxidbasis


Schadensbild:
Mikroorganismenbefall auf der Verfugung im Dauernassbereich
Ursache:
Gründe hierfür können mannigfaltig sein und werden exemplarisch aufgeführt:
• Wasseraufbereitungsanlage funktioniert nicht, insbesondere nicht in der Anfangsphase
• falsche Wasseraufbereitung, ohne Chlor; Totzonen durch inhomogene Durchströmung des Beckens
• Abschalten der Wasseraufbereitungsanlage über längere Zeiträume, z. B. Urlaub
• Filter der Wasseraufbereitungsanlage
• Papierleim wurde ungenügend entfernt
• Waschwasser verblieb auf den Bodenfugen und störte den Aushärteprozess von Epoxidmaterialien
• zu kurze Wartezeit vor der Befüllung des Schwimmbeckens
• falsches Mischungsverhältnis bei Epoxidprodukten
• Verlegearbeiten bei zu tiefen Temperaturen durchgeführt
• Verwendung von rückseitig netzverklebtem Mosaik
• keine hohlraumfreie Verlegung des Mosaiks

Vermeidung:
• Kalibrierung des pH-Werts und des freien Cl2-Werts
• Wasseraufbereitung mit Chlor
• Überprüfen der Einströmdüsengeometrie und der Waagerechte des Beckenkopfes
• Wasserumwälzung kontinuierlich betreiben
• überprüfen, regelmäßig rückspülen
• gründliche Reinigung vor der Wasserbefüllung
• gründliches Waschen und Abtrocknen des Bodenbereichs nach der Endreinigung
• mindestens 7 Tage bei 20 °C warten
• Mischungsverhältnis nach Herstellerangabe einhalten
• idealerweise bei 20 °C verlegen
• vorderseitig verklebtes Mosaik verwenden
• hohlraumfreie Verlegung durch Verwendung der geeigneten Zahnspachtel

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